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Opus Lokus

Der zutiefst ominöse

Opus Lokus Möse

oder

Der Kern von Schopi’s stinkendem Drecksgoether

 

 

Seit geraumer Zeit nun zähle ich mich zum erlauchten Kreis der Eingeweihten. Zu  jenen auf nahezu faschistisch anmutender und höchst selektiv ausgewählten Geheimnisträgern. Welche lediglich auf Grund darvinistischer Gegebenheiten ein Enigma verhüllen, was schon Generationen von Adamssöhnen um den Schlaf bringt. Ich will mich aber nicht in die Riege derer einordnen, welche das Geheimnis für sich behalten. Sondern ich will die Ergebnisse meiner Recherchen vielmehr öffentlich machen. Um ein für alle Mal Licht ins Dunkel zu bringen.

Bei meinen Nachforschungen bin ich vor schier unüberwindlichen Hindernissen gestanden. Zeitweise sah ich sogar mein Leben bedroht.

Die Mitglieder dieser verschworenen Gemeinschaft schienen festen Willens, ihr Geheimnis für sich zu behalten. Ich ließ mich aber nicht von meiner Mission abbringen und forschte weiter. Bis ich zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kam. So musste ich mich eben verstärkt auf das Sammeln von Informationen und deren Kombination verlegen.

Die Aussagen, welche ich von teilhaftigen bekam waren alle ungenügend und ausweichend.

Es handelte sich um die Frage aller Fragen. Welche schon seit unerdenklichen Zeiten Unmengen von mehr oder weniger geleerten Köpfen heiß laufen lässt.

Warum agieren Frauen gerne als Rudelpisser?!

Den meisten Wird diese Gegebenheit schon aufgefallen sein. In einer illusteren Runde kommt es ja gelegentlich vor, dass sich einzelne Mitglieder kurzzeitig verabschieden um sich der Defäkation zu widmen.

Handelt es sich dabei um Träger des Doppel-X-Chromosoms werden diese verstärkt in der Gruppe das Trottoir aufsuchen.  

In einer testosteron-geschwängerten Restrunde mag dann womöglich die Frage aufkommen:

„Was machen die da? Können die nicht mal alleine aufs Klo gehen?“

Meine Conklusio lautet:

Können vermutlich schon – wollen eher nicht.

Mit dieser wagen Aussage will ich den Sachverhalt aber nicht abhaken und auf sich bewenden lassen. Es waren, meiner Meinung nach, viel tiefgehendere Nachforschungen notwendig. Immerhin wollte ich die Ungewissheit ja beseitigen.

Zuerst interviewte ich einige der Mitglieder selbst. Von ihnen erhielt ich aber allesamt, wenig hilfreiche Erläuterungen.

„Wegen dem sozialen Kontakt.“

„Wir unterhalten uns dann über Jungs.“

usw.

Im ganzen gesehen waren die Erklärungsversuche doch eher dürftig. Schon bald vermutete ich eine Art konspirative Absprache dahinter. Schienen mir die Aussagen doch recht gekünstelt und abgesprochen.

So fragte ich dann in meinem Bekanntenkreis. Wie denn ihre Erklärung für dieses höchst rätselhafte Verhalten sei. Im ganzen schienen die wenigsten eine Erklärung anzubieten zu haben. Jedenfalls keine schlüssige. Bis auf eine:

„Die Weiber sind halt saumäßig gschamig.“, erklärte man mir.

„Die wollen nicht, das man hört wie sie rum furzen. Die eine steht dann schmiere um die andere zu warnen. In Japan, da haben die für sowas ein Spezialgerät am Klo. Das simuliert laufendes Wasser. Da gehen aber auch die Männer vorne. Und schauen den Tussis beim Gehen nicht auf den Arsch.“

Aha!

Das war ja schon einmal ein Ansatzpunkt. Dass diese Aussage aber den Tatsachen entspräche fand ich doch eher fraglich. Auch auf meine Frage ob dann in Japan auch die weibliche Gruppen-toilettation nicht aufträte, bekam ich auch keine Antwort.

Ich beschloss also meine Nachforschungen weiter auszudehnen.

Den entscheidenden Hinweis lieferte mir ein Bekannter, welcher in einer hochgradig frequentierten Einrichtung arbeitet. Auf den Sachverhalt angesprochen berichtete er über die Aussagen einer Bekannten seiner Mutter. Diese war die Frau des Hausmeisters in seiner alten Schule. Sie sagte dass die Toiletten der Mädchen oftmals stärker volluriniert wären als die der Jungs.

Das machte mich stutzig. Schien es mir doch fraglich, wie Frauen beim urinieren den Scheißekübel verfehlen könnten. War ich doch bisher davon ausgegangen, dass Frauen aufgrund physischer Gegebenheiten dazu gezwungen wären, eine aktive Sitzhaltung einzunehmen. Auch die Meinung einer älteren Bekannten zu diesem Thema wollte mich nicht zufrieden stellen. Sie führte an, das Mädels in diesem Alter manchmal seltsame Anwandelungen hätten.

Mein Kumpel schürte meine Zweifel weiter. Er könne berichten, dass es in seiner Arbeitsstelle ähnlich gelagerte Hinweise gäbe. Obwohl hier weder irgend welche Jugendlichen noch Gossenbewohner ein und aus gingen.

Anscheinend hatte auch er schon Nachforschungen auf diesem Gebiet unternommen. War wohl aber zu keinem zufrieden stellenden Ergebnis gelangt.

Hatte mir aber zur Lösung verholfen!

Es ist wohl so:

Da die Klobrille von Kot und Urin besudelt ist, wollen sich die Mädels darauf nur ungern nieder lassen. Sie nehmen also eine Sitz-Stand-Haltung ein. Gleich einem Skifahrer. Da sie sich sonst unweigerlich selbst beodeln würden. Da die Oberschenkelmuskulatur oftmals nicht ausreichend trainiert ist, leidet die Zielsicherheit erheblich. Was eine noch größere Verunreinigung der Klobrille zur Folge hat. Um den Mangel an physischer Oberschenkelkraft zu kompensieren, greifen die Mädels gerne auf externe Hilfe zurück. So greift die eine der anderen ,im wahrsten Sinne, unter die Arme. Im Anschluss werden die Positionen Gewechselt. Wir haben also eine Win-Win-Situation.

Eine Alternativmöglichkeit wurde mir neulich im Bahnhof Lindau vorgeführt. Ich war gerade mit Wasser lassen beschäftigt und nutzte einen der Vorzüge des männlichen Geschlechts. So meinte ich jedenfalls. Als zwei Damen die Toilette betraten. Ich dachte sie würden sich wohl verlaufen haben. Doch sie stellten sich selbstbewusst ans Pissoir. Sei es um mir vorzuführen, dass auch sie im stehen pissen könnten. Sei es aus Zeitersparnis.

Was sie dann taten, blieb hinter der Trennwand verborgen. Vermutlich urinierten sie nicht sondern taten nur so, um mich zu verunsichern. Oder sie führten ein mitgebrachtes Röhrchen oder Strohhalm in ihre Vagina ein. Was ihnen dann das Stehpissen ermöglichte.

Als Rollstuhlfahrer der aber auch laufen kann, bin ich öfter auf tragende Unterstützung angewiesen. Das ist wirklich keine Kraftanstrengung, darauf achte ich schon.. Wenn ich aber eine Frau um Hilfe bitte, kriege ich oft gesagt:

„Frag doch einen von den starken Männern.“ oder sie liefern eine andere fadenscheinige Ausrede an, warum ich jemand anderen fragen solle. Andere haben damit anscheinend überhaupt kein Problem und packen sofort an.

So viel zur Emanzipation!

Auch scheint es für eine gute Idee gehalten zu werden, den Jungs einzureden, sie müssten viel femininer agieren. Vielleicht wäre es sinnig vielen Mädels mal eine Portion Selbstbewusstsein zu verabreichen.

Dies ist aber ein höchst zweischneidiges Schwert. Denn es gibt eine nicht unerhebliche Anzahl an Frauen, die sich in der Rolle der „Dienerin“ und „Organisatorin des Haushaltes“ sehr wohl fühlen. Sie treten gerne ihre Selbstbestimmung und den Entscheidungszwang ab. Meist suchen sich solche Frauen einen Mann, welcher sich in der Rolle des „Entscheiders“ gefällt.  

Trifft logischer Weise nicht auf alle zu, auf einige viele aber schon.

Natürlich kann man jetzt anführen:

„Dieses archaische Rollenbild wurde den Frauen von der patriarchalisch organisierten Gesellschaft über gestülpt!“.

Mag wohl so sein. Das Resultat ist aber, dass es Mädels gibt die es für eine tolle Idee halten, halb Nackt die Weihnachtsmesse auf dem Altar im kölner Dom zu feiern. Mit der Aufschrift:

„I AM GOD“, auf den Tittchen.

Ausgerechnet in Köln! Einer der liberalsten Städte in Deutschland. Wo man das ganze Jahr damit rechnen muss, von einer Karnevals-Kapelle über den Haufen gerannt zu werden. Wo sich kein Mann dafür rechtfertigen muss dass er gerne andere Jungens ins Arschloch fickt. Wo kein Mädel, das gerne Muschis schlotzt schief angesehen wird. Wo sich niemand für fast nix zu rechtfertigen hat.

Dass die Kirche kein sonderlich liberaler Verein ist, sollte mittlerweile auch jeder wissen. Und das es auf beiden Ufern des Rheins, der Donau, des Nils und jedes anderen Gewässers Idioten gibt auch. Das macht die menschliche Rasse aber nicht generell zu bösen, bösen Menschen.

Wenn die junge Frau Mut gehabt hätte und ein ernsthaftes Zeichen gegen das Patriarchat und die Unterdrückung der Frau hätte setzen wollen, hätte sie sich einen anderen Ort ausgesucht. Beispielsweise würde die Predigt zum Ende des Ramadan in der Zentralmoschee von Teheran oder Kabul ein interessantes Forum bieten. Eine Burka bietet ja auch ungeahnte Möglichkeiten sich frühzeitig nackig zu machen. Ohne dass es jemand merkt. Wenn die Dame dann entkleidet und halbnackt vor dem Iman rum hüpfen täte, das wäre ein Zeichen. Und ich wäre bereit an das wirken einer höheren Macht zu glauben. Vorausgesetzt das Mädel käme ungeschohren davon. Vermutlich würden sie die ausgehungerten Brüder aber vor Ort steinigen oder enthäuten.

Wäre aber ein Zeichen gegen die Unterdrückung der Frau durch die muskulin dominierte Gesellschaftsordnung.

Nur zu schade, dass Frauen da schon zu Beginn raus fliegen.

Total inhuman!!!

27.10.14 20:25
 
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